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Poolverrechnung


Wir bieten Ihnen als Dienstleistung, maßgeschneiderte Poolverrechnungs-Lösungen für eine leistungsgerechte Einnahmenverteilung.

Die Datenaufbereitung und die Ergebnisdarstellung gibt Ihnen einen sofortigen und umfassenden Überblick über Ihre Anteile.
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Verrechnungsmodelle


Ein Verrechnungsmodell entsteht, wenn sich mehrere Gesellschaften zu Skipools zusammenschließen und ein oder mehrere gemeinsame Kartensortimente bilden. Ein solcher Verbund ist die Basis für mehr Einnahmen, die dann aufgrund der erbrachten Leistungen (Fahrten, Verweilzeiten ..) an den Liftanlagen und Zubringern gerecht aufgeteilt werden müssen.

Maßgeblich für die Wahl des Verrechnungsmodelles sind die Pool-Skigebietsstrukturen (Infrastruktur), die verschiedenen Typen von Liftanlagen (Gondel-, Sessel-, Schlepplifte, Zubringer wie Busse, Bahnen etc.) und die Modellanalyse auf Basis der Vorjahresdaten.

Die Modelle umfassen:
Zeitverrechnung
Aufteilung nach Verweilzeiten im Gebiet

Fahrtenverrechnung
Aufteilung nach erbrachten und bewerteten Liftbeförderungen

Punkteverrechnung
Aufteilung nach abgebuchten Punkten an den Anlagen

Gast- Wechselgastverrechnung
Aufteilung nach Gebietszutritten und Gebietswechsel

Weiterverrechnung von Anteilen in Subpools
Z.B. Zeitanteile aus einem übergeordneten Pool werden in einem Subpool nach

Fahrten weiterverrechnet
Ist/Sollverrechnung
Aufteilung nach den tatsächlichen Einnahmen oder nach festgelegten Fixtarifen

Zwischen- und Endabrechnungen
Aufteilung während der Saison

Die Komplexität der Modelle ergibt sich aufgrund der vielen Parameter, mit denen ein möglichst genaues und gerechtes Aufteilen möglich wird.

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Modellanalyse


Bevor wir eine Empfehlung für ein geeignetes Verrechnungsmodell abgeben, analysieren wir Ihre Daten aus der Vorsaison. Diese Analyse beinhaltet insbesondere das Zutrittsverhalten eines jeden Kartentyps nach tatsächlicher Zutrittszeit und deren Verweildauer, Auslastungen von Kurzzeitkarten. Ferner Analyse der Auslastungsgrade auch Fahrten, Punkte und von Tarifanpassungen.

Einzelsatzverrechnung


Die Einzelsatzverrechnung stellt die genaueste Form der Abrechnung dar und basiert auf der Kartenverfolgung jeder einzelnen Ticket-Seriennummer. Dabei wird jede Seriennummer im entsprechenden Zeitfenster der Verrechnung anhand der Steckzeiten von einem Steckzeitpunkt zum darauf folgenden Steckzeitpunkt berechnet. Diese Differenz-Zeiten werden sekundengenau ermittelt und daraus berechnen sich sowohl die Verweilzeiten als auch die Gäste und Wechselgäste bei der jeweiligen Gesellschaft. Durch diese Art der Verrechnung können auch die Ausstellungen der Karte-Neu und Ticket-Umbuchungen sowie sämtliche Sondergeschäftsfälle wie Stornos und Rückvergütungen auf die Seriennummer der ursprünglich verkauften Karte zugewiesen werden. Ferner können auch Zutritte außerhalb der Verrechnungszeit, Notbetriebsfahrten, Handfreigaben, Zutritte bei Nachtskipisten, vordatierte Karten, Depotkarten oder die Zutritte in der Wahlabo-Freizeit korrekt berücksichtigt werden.

Zeitverrechnung/Verweilzeitberechnung VZ
Unter Berücksichtigung des Kartentyps (Stundenkarte, Vormittagskarte, Tageskarte, 1/5 Tageskarte etc.) wird geprüft, in welche Verrechnungszeitrahmen (Verrechnungszeiten für Tagesskifahren, Abendschifahren etc.) und Gültigkeitszeitrahmen (Vormittagszeit etc.) die Steckzeitpunkte hineinfallen und entsprechend die einzelne Verweilzeit VZ= Differenz von 2 Steckzeitpunkten, sekundengenau ermittelt. Befinden sich dabei Steckzeitpunkte außerhalb der Verrechnungszeit und/oder der Gültigkeitszeit werden nur die anteiligen Zeitanteile herangezogen. Alle einzelnen Verweilzeiten werden für jede gefahrene Gesellschaft aufaddiert und ergeben die Verweilzeiten je Ticket.

Die Formeln lauten:
1. VZ(n) = SteckZP(n+1) – SteckZP(n)
2. VZ(n) = VZ(n) +/- Zeitkorrektur (Verrechnungs- und Gültigkeits-Zeitrahmen)
3. VZ = Summe aller VZ(n)

Ermittlung der Gast-Registrierungen
Ein Gast wird beim ersten Stecken der Karte je Tag registriert, wenn der SteckZP vor VerrZeitEnde liegt.

Ermittlung der Wechselgast-Registrierungen
Ein Wechselgast wird registriert, wenn 2 aufeinanderfolgende SteckZP unterschiedliche gefahrene Gesellschaften aufweisen und der SteckZP vor VerrZeitEnde liegt.

Diese Vorgangsweise stellt unter Berücksichtigung der Sonderfälle (siehe Artikel Sonderfälle) und der verschiedenen Kartentypen,die genauste Form der Ermittlung von VZ, Gäste-Registrierungen, Wechselgast-Registrierungen dar, die wiederum die Basis für eine korrekte Verteilung der Gelder bilden. Das Konzept basiert auf langjähriger Erfahrung im Bereich der Daten-Abrechnungen und vereint die unterschiedlichen Anwendungsfälle.

Die Performance für eine Abrechnung mit 25 Millionen Lesereinzelsätzen liegt bei getesteten 50 minuten!

Legende:
VZ………....Verweilzeit
VerrZeit….Verrechnungszeit
VerrPers….Verrechnungspersonality
SteckZP…..Steckzeitpunkt



Registrierungsfälle


Alle vorkommenden Registrierungsfälle bezüglich Verweilzeitenberechnung
1. Verweilzeiten VZ zwischen VerrZeitBeginn und erstem Stecken der Karte je Tag werden
    der erstgefahrenen Gesellschaft zugerechnet (frei konfigurierbar).
2. Verweilzeiten VZ zwischen letztem Stecken der Karte je Tag und VerrZeitEnde werden
    der letztgefahrenen Gesellschaft zugeordnet (frei konfigurierbar).
3. Verweilzeiten VZ nach dem letztem Stecken der Karte je Tag können über ein frei
    konfigurierbares Zeitguthaben (Nachlaufzeit NLZ) der letztgefahrenen Gesellschaft
    zugeordnet werden.
4. Liegt nur ein einziger SteckZP je Tag vor VerrZeitBeginn, dann wird dieser Gesellschaft
    die Tages-VerrZeit zugerechnet (Zutritt vor VerrZeitBeginn).
5. Liegen mehrere SteckZP je Tag vor VerrZeitBeginn, dann wird jener Gesellschaft,
    deren SteckZP am nächsten zum VerrZeitBeginn liegt, die Tages-VerrZeit zugeordnet.
6. Liegt der einzige SteckZP je Tag nach VerrZeitEnde, erfolgt keine VZ-Berechnung.
7. Liegen mehrere SteckZP nach VerrZeitEnde, erfolgt keine VZ-Berechnung.
8. Liegt der erste SteckZP vor VerrZeitBeginn und der 2-te SteckZP innerhalb der
    VerrZeit, so erhält die erstegefahrene Gesellschaft die Differenz zwischen
    SteckZP(2) und VerrZeitBeginn.
9. Letzter SteckZP liegt nach VerrZeitEnde. Die Gesellschaft deren letzter SteckZP
    noch innerhalb der VerrZeit liegt, erhält die VZ=Differenz zwischen
    VerrZeitEnde und SteckZP.
10. Liegt der erste SteckZP vor VerrZeitBeginn und der nächster SteckZP nach
    VerrZeitEnde, erhält die erstgefahrene Gesellschaft die Tages-VZ.
11. Stundenkarte: VZ-Berechnung erfolgt immer ab ersten SteckZP bis Ende der
    Gültigkeit der Karte lt. VerrPers. Z.B. 3-Stundenkarte,
    VZGes= erster SteckZP + 3 Stunden. Liegt das Ende der Gültigkeit außerhalb
    der VerrZeitEnde wird das VerrZeitEnde herangezogen.
12. Staffelkarte: Im VerrPers wird jede Staffel separat angelegt.
    Jede Staffelkarte hat ihre eigene VerrZeit.

Mischsysteme


Wir verwenden zur Abrechnung nur die Ticket-Seriennummer sowie Steckzeitpunkt und Ort. Damit können wir Mischsysteme direkt auswerten.
Wir verrechnen ebenfalls Mischsysteme, welche auf Summensätzen basieren (Kartentyp, Verkaufende/Gefahrene Gesellschaft).

Berechnung


Zur korrekten Aufteilung der Gelder werden prinzipiell folgende Berechnungsformeln und Vorgangsweisen verwendet:

1. Berechnung der zu verteilenden Einnahmen je Ticket
IST-Preisverrechnung:
Verteilende Einnahmen = Kasseneinnahmen – Stornos - Rückvergütungen – Abzüge

SOLL-Preisverrechnung:
Verteilende Einnahmen = fixe Tarife

2. Summierung der ermittelten Leistungen
Summe der Verweilzeiten je Ticket und Gesellschaft
VZ(n) = SteckZP(n+1) – SteckZP(n)
VZ(n) = VZ(n) +/- Zeitkorrektur (Verrechnungs- und Gültigkeits-Zeitrahmen)
VZ = Summe aller VZ(n)
Gebietsbewertungen
Summe der Fahrten je Ticket und Liftanlage plus Liftbewertung
Summe der Gäste je Ticket und Gesellschaft
Summe der Wechselgäste je Ticket und Gesellschaft
Summe der abgebuchten Punkte je Ticket und Liftanlage/Gesellschaft

3. Berechnung des Wert pro Leistung WPL
Wert pro Leistung WPL(VL) nach verkaufter Leistung =
Verteilende Einnahmen / verkaufte Zeit

Wert pro Leistung WPL(GL) nach gefahrener Leistung =
Verteilende Einnahmen / gefahrene Zeit (Gäste, Wechselgäste, Fahrten, Punkte)

4. Berechnung der Aufteilung
Anteil = WPL x gefahrene Zeit (Gäste, Wechselgäste, Fahrten, Punkte)

5. Zusammenführung der Anteile
Summierung der Einnahmen und Anteile je Gesellschaft


Datensicherheit/Handling


Wir verwenden nur gesicherte Zugänge über VPN (Virtual Privacy Network). Damit ist eine verschlüsselte, für Dritte nicht zugängliche Übertragung möglich.

Verrechnungsdaten werden bei uns absolut vertraulich behandelt!

Auf Wunsch sammeln wir Ihre Daten auch über mehrere Saisonen hinweg z.B. für Entwicklungsanalysen und legen sie auf einem abgeschottetem System ab.


Datenprüfung


Siehe Datenkontrolle

Datenexport/Schnittstellen


Siehe Schnittstellen.

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